Tantramassage Profi


Meine Damen und Herren, wissen sie, wo das Paradies liegt? – Das Paradies ist im Arsch!“ witzelte jüngst ein italienischer Moderator, der offensichtlich Erfahrung mit paradiesischen Zuständen hatte.

Dabei wird sonst nichts so sehr in der Gesellschaft, Gesprächen und im Bett ausgespart wie die empfindlichste Stelle des Mannes (und der Frau). 

Schaut man sich das Nervensystem an, fällt auf, dass der Beckenboden, Genital und Anus mit die höchste Dichte an Nervenenden im Körper aufweisen. Kein Wunder, dass der Anus als „sweet spot“ ein erogenes Hintertürchen ist.  Abgesehen von der Empfindsamkeit an der Oberfläche des Anus gibt es einen tieferliegenden Grund für Männer, sich dem Thema zu öffnen und eine Analmassage auszuprobieren: Die Prostata. Es gibt Männer, die an der Prostata so erregbar sind, dass sie ohne weitere Stimulation einen Orgasmus haben. 

Die Erfahrung zeigt, dass eine Prostatamassage unterstützend in therapeutischen Massagen bei Erektionsstörungen wirkt. Eine Prostatamassage kann die Erregung steigern, für manchen ist es zu Beginn aber weder lustvoll noch entspannend. 

Feedbacks an die Masseurin während der Massage sind sehr wichtig. Verbal (Gut so, langsamer, bitte warten, etc.) oder in Form von Atmen und Stöhnen. Nicht immer steht die Stimulation an erster Stelle und es ist angenehm nur den Druck im Inneren zu spüren und keine Bewegung zu empfangen. Einfach nur gehalten werden.

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich eine Prostatamassage aus gesundheitlichen Gründen vorbeugend empfehlen würde. Medizinische Seiten wie onmeda.de oder allgemeinere wie prostatamassage.org geben keine abschließende Empfehlung, sondern nur Vermutungen ab. Meine Antwort ist daher ganz einfach: Wenn es Dir gefällt, wenn es Dir Lust bereitet, ist es gut für Dein Wohlbefinden und somit auf jeden Fall auch für deine Gesundheit. 

Andrea Scholz



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